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Gesamtinhalt

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Lernen

Strategien und Techniken sind lernbar
Unser Alltag ist ohne Technik kaum denkbar - erst recht wenn man nicht sehen kann. Am wichtigsten sind aber die Techniken im ursprünglichen Sinn, also Fertigkeiten, die man erlernen und trainieren kann und muss.

Diagnose: Fast blind, aber bildungsfähig
Noch vor 200 Jahren zweifelte man daran, dass blinde Menschen bildungsfähig sind. Umso dankbarer bin ich meinen Eltern und deren Berater für den Weitblick, mit den sie die Weichen für meinen Bildungsweg stellten.
1960 - 1961
6 richtige Punkte - ein Volltreffer
Begleiten Sie mich durch mein erstes Schuljahr und lernen Sie Werkzeuge und Methoden kennen, wie blinde Kinder lesen und schreiben lernen.
1962 - 1963
Das "Alef-Bet"
Um Skizzen, Piktogramme oder auch Schrift-Systeme für blinde Menschen erfassbar zu machen, müssen diese erhaben dargestellt werden. Ein Bericht über einen ungewöhnlichen "Fernkurs".
2009 - 2010

Alltag

Langeweile - was ist das?
Zugegeben: "Alltag" ist wenig präzise für eine Rubrik, aber dennoch zutreffend. Letztlich sind es die "Alltags-Geschichten", die unser Leben ausmachen, denn "Sternstunden" sind eher selten.

POPTIS - Wenn das Gedächtnis nicht reicht
Die Wiener Linien bieten für blinde und sehbehinderte Fahrgäste eine Reihe von Orientierungshilfen.
August 2010
Ein Haus wie ein Labyrinth
Wenn ich einen unbekannten Ort alleine aufsuchen muss, ist eine verbale Beschreibung des Wegs bzw. der Örtlichkeit hilfreich - keine einfache Aufgabe für visuell orientierte Menschen, auf diese Weise zu beschreiben.
August 2009
Mit dem Langstock durch die vier Jahreszeiten
"Wie kann man sich denn blind im Straßenverkehr zurecht finden", werde ich immer wieder gefragt und kann darauf keine zufrieden stellende Antwort geben. Am besten, Sie begleiten mich ein Jahr lang auf meinen Wegen mit dem Langstock und erleben mit, was mir so begegnet.

Mit dem Langstock unterwegs: Detailbeiträge einblenden

2009
Echte Wiener - Comeback nach 30 Jahren
Ein Kino-Film als Hör-Film für blinde Menschen ist etwas Besonderes - also nichts wie hin ...
Februar 2009
Mein "Werkzeugkasten" der Sinne
Wenn der wichtigste aller Sinne, das Sehen, ausfällt, haben wir immer noch vier weitere Sinne, um die Welt wahrzunehmen.
Juli 2008
Fernsehen hören
Filme in Kino und Fernsehen sind vorwiegend auf Optik ausgerichtet. Für blinde Menschen ist jedoch die Audiospur der wichtigste Informationsträger.
März 2008
Grenzgänge
Moderne Technik ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, aber manchmal behindert sie auch, anstatt zu helfen.
Jänner 2007
Orchesterprobe und Ouvertüre
2003 war zum Jahr der Menschen mit Behinderungen proklamiert worden. Aus diesem Anlass gab es eine Reihe von Initiativen, Veranstaltungen, Absichtserklärungen und entsprechende Aufmerksamkeit in den Medien. Was liegt am Ende eines solchen Jahres näher, als all den Rummel genauer unter die Lupe zu nehmen?
November 2006
Erstveröffentlichung auf: www.bizeps.or.at - Jänner 2004
Dosengemüse - Reflexionen einer be- und verhinderten Käuferin
Einkaufen ist eine sehr alltägliche Angelegenheit - es sei denn, man kann nicht sehen. Dann wird das Aufstöbern und Identifizieren von Waren im Supermarkt zur Detektivarbeit - und der Einkaufswagen möglicherweise zum "Überraschungspaket". Eine kleine Satire.
August 2006
Erstveröffentlichung auf: www.barrierekompass.de - Februar 2005
Wer braucht schon das Internet?
Wenn mein Mann nicht zu Hause ist, ist die richtige Zeit um liegen gebliebene Arbeit zu erledigen. Aber manchmal scheint sich alles gegen einen zu verschwören.
Mai 2006

Begegnungen

Spurensuche
Ich wäre heute nicht die, die ich bin, wenn mir nicht immer wieder Menschen begegnet wären, die ihre Spuren in meinem Leben hinterlassen haben.

Aussöhnung mit dem Mittelmaß
Das Bestreben, sich irgendwie von der breiten Masse abzuheben, Erfolg zu haben oder gar zu siegen, zumindest aber Anerkennung zu finden, steckt wohl in jedem von uns.
März 2010
Ivonne und Dana
Zwei Mädchen haben mich in der Straßenbahn angesprochen und unglaublich viele und oft auch sehr persänliche Fragen zu meiner Behinderung und meinem Alltag gestellt. Vielleicht, weil sie mich als jemanden gesehen haben, der - genau wie sie - am Rande der Gesellschaft steht?
Februar 2010
Ein Dank an Louis
Als Louis Braille den blinden Menschen eine Schrift schenkte, die mit den Fingern flüssig gelesen werden konnte, öffnete er damit das bis dahin verschlossene Tor zur Bildung.
Dezember 2009
Wer braucht schon einen Weihnachtsbaum?
Mit 16 empfand ich den mit Glaskugeln, Goldglocken und Engelshaar geschmückten Weihnachtsbaum als eher peinlich und war daher fest entschlossen, diesem sentimentalen Getue etwas entgegen zu setzen.
Dezember 2008
Die Kramlade - Schatzkiste der Erinnerungen
Manchmal sucht man nach einem ganz alltäglichen Gegenstand, findet statt dessen ein längst vergessenes Erinnerungsstück und taucht unversehens in glückliche Zeiten ein.
September 2008
Schade, dass du das nicht sehen kannst ...
Auf einer Bahnfahrt begegnet mir eine Mutter mit ihrem sehbehinderten Mädchen. Ich würde den beiden gerne vermitteln, dass man auch mit dieser Behinderung ganz gut klar kommen kann, aber der richtige Einstieg fällt mir schwer. Kinder sind da weit unbefangener, wie sich zeigt.
August 2008
Mit allen vier Sinnen
Im Rahmen einer Truppenübung erarbeiten die Fähnriche des Abschlusslehrgangs der Militärakademie Wiener Neustadt in völliger Dunkelheit Strategien, um Alltagssituationen zu bewältigen, ohne zu sehen. Sie werden dabei durch blinde Guides unterstützt.
Februar 2008
Wenn meine Küche zur Backstube wird
Der Duft der Weihnachtskekse ist für mich untrennbar mit der Erinnerung an meine Mutter verknüpft, wie sie vor aufgetürmten Kochbüchern sitzt, mit hochgekrempelten Ärmeln den Teig knetet, das Backblech leert oder die fertigen Köstlichkeiten mit flinken Fingern dem Zugriff durch meinen Vater und mich zu entziehen versucht.
Dezember 2007
Im Zentrum des Kreises
Im Juni 2002 war ein Künstler-Ensemble aus der Blindenschule Jeevan Jyoti aus Varanasi (Indien) drei Wochen lang in Österreich und Deutschland zu Gast, um dem Land und den Pateneltern zu begegnen und sich mit Musik- und Tanzdarbietungen für die jahrelang gewährte Unterstützung zu bedanken.
März 2007
Mein Lehrer und Wegbegleiter
Mein Lehrer zu Beginn und Ende meiner Schulzeit am Blindeninstitut in Wien ist einer jener Menschen, mit denen ich beinahe mein ganzes bisheriges Leben verbunden war und bin.
Februar 2007

Reisen

Ein Leben lang unterwegs
Was ich unter "Reisen" verstehe, warum ich reise und wohin mich meine Reisen führen ...

Reise-Tagebuch Ägypten
Ich lade Sie ein, uns auf unserer im März 2006 unternommenen Ägypten-Reise von Alexandria im Norden bis Abu Simbel im Süden zu begleiten. Es ist nicht nur eine Reise über mehr als 1500 Kilometer Distanz, sondern auch durch viele Jahrtausende Geschichte und Kultur.

Ägypten: Detailbeiträge einblenden

April bis Dezember 2007
Nachtzug mit Überraschungseffekt
Man sollte meinen, dass heutzutage eine Reise mit dem Nachtzug kein besonderes Abenteuer darstellt - aber man kann sich eben irren.
Dezember 2006
Erstveröffentlichung auf: www.anderssehen.at - Februar 2005
"Ich hab' noch einen Koffer in Berlin"
Während eines einwöchigen Berlin-Urlaubs haben zwei Freundinnen mit uns einen Ausflug in den Spreewald unternommen. Der Titel ist daher ein wenig irreführend - aber die Koffer blieben wirklich in Berlin.
Oktober 2006
Erstveröffentlichung auf: www.anderssehen.at - Juni 2003
Ansichtssache
Selbst langjährige Bekannte fragen mich oft, wie blinde Menschen Eindrücke auf Reisen sammeln. Vielleicht beantwortet dieser Beitrag über unseren Urlaub in Korsika die Frage zumindest teilweise.
September 2006
Erstveröffentlichung auf: www.anderssehen.at - Juli 2001
Ein Stück Süden fährt mit nach Hause
Nur so verrückte Touristen wie wir fahren gerade im Hochsommer nach Rom. Es war ein traumhafter Urlaub, aber - zum Glück - nicht ganz ohne Abenteuer.
Juli 2006

Gebloggt

Fast ein Blog
Im Gegensatz zu meinen anderen Artikeln sind die Beiträge in dieser Rubrik eher kurz und aktuell sowie situationsbezogen - und vielleicht auch mehr emotional gehalten.

Umzug erfolgreich - alles beim Alten
Mein Web-Auftritt ist ab sofort unter der Adresse aus-meiner-feder.at erreichbar, aber für meine Leser macht das keinen Unterschied.
27.08.2010
Moderne Wegweiser
Detaillierte im Internet abrufbare Wegbeschreibungen erleichtern blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung.
16.08.2010
Die "Entdeckung" der Mohnblume
Auch wenn mein Sehvermögen bereits im Kindesalter ziemlich eingeschränkt war, so gibt es doch zahlreiche Bilder in meiner Erinnerung, die ich nicht verlieren möchte.
05.08.2010
Gelernt ist gelernt
Ich hatte wohl schon als Kleinkind bemerkt, dass andere Kinder besser sehen konnten als ich; aber erst bei Schuleintritt begann ich zu lernen, wie ich die damit verbundenen Nachteile teilweise kompensieren kann.
22.07.2010
Hochsommer
Jede Jahreszeit hat ihre charakteristischen Gerüche und Geräusche. Allen voran der Sommer.
12.07.2010
Dafür sollte man Werbung machen
Einkaufen im Supermarkt fordert mir immer eine Menge Geduld, Ausdauer und vor allem Zeit ab. Diesmal wurde ich aber mit einer hübschen Überraschung belohnt.
05.07.2010
Technik im Haushalt
Ein Haushalt ohne moderne technische Geräte ist nahezu unvorstellbar. Aber viele der hilfreichen Geister können kaum oder gar nicht blind bedient werden.
29.06.2010
Gedankenferien
Im Orientierungs- und Mobilitätstraining habe ich spezielle Techniken erlernt, um mich trotz Verlust meines Restsehvermögens möglichst gut orientieren und sicher fortbewegen zu können.
21.06.2010
Verständigungsschwierigkeiten
Selbst über so simple Dinge wie die Mengen von Lebensmitteln können Missverständnisse entstehen, wenn der eine Zeichensprache verwendet und der andere nicht sehen kann.
13.06.2010
Let's talk about the weather
Bin ich mit meinem Langstock unterwegs, sind Regen, Wind und Kälte wenig einladend, im warmen Wohnzimmer und in guter Gesellschaft wirkt das Toben der Elemente hingegen geradezu gemütlich.
19.05.2010
"Bildentwicklung"
Der Frühling erobert unseren Garten im Eilschritt, und ich korrigiere das Bild in meinem Kopf auf mehreren Rundgängen.
10.05.2010
Das Bild in meinem Kopf
Auch wenn die Erinnerungen an meine Seheindrücke von Jahr zu Jahr undeutlicher werden, so entstehen doch stets neue Bilder in meinem Kopf.
26.04.2010
Cocktail aus Euphorie und Vorsicht
Blindheit zwingt zum Training der restlichen Sinne, um den Alltag besser bewältigen zu können. Diese Schärfung der Sinne hat mich aber auch gelehrt, auf andere Art zu genießen.
21.04.2010
Dumm gelaufen
Bei manchen Erlebnissen liegen Bedauern und Erheiterung sehr knapp nebeneinander.
14.04.2010
Mein Geld ist vor mir sicher
Es ist für mich einfacher Geld zu verdienen als es bei der Bank zu beheben.
07.04.2010
Kein Aprilscherz, nur ein Irrtum
Wer einen PC nutzt, dem begegnen immer wieder unverständliche oder merkwürdige Dinge. Manchmal scheinen sogar Computer Sinn für Humor zu haben, wenn auch sicher eher zufällig.
01.04.2010
Von Schubladen und deren Inhalten
Wer im Web publiziert, kennt das Problem zur Genüge: Es geht um die Einordnung von Beiträgen unter das "richtige" Thema, nämlich dorthin, wo es die Leser suchen werden. Aber weiß man das immer so genau?
24.03.2010
Nur nicht das Handy vergessen!
Bevor ich die Wohnung verlasse, prüfe ich, ob ich das Handy auch wirklich eingesteckt habe. Aber nicht deshalb, weil ich unbedingt unterwegs telefonieren möchte.
16.03.2010
... Und wenn es nur einer ist
Niederlagen sind schwer zu ertragen, gehören aber zum Alltag. Wenn es wieder einmal so weit ist, dann rufe ich mir ein Erlebnis ins Gedächtnis, das schon viele Jahre zurück liegt, mir aber auch heute noch hilft mich wieder aufzuraffen und weiter zu machen.
10.03.2010
Im digitalen Zeitalter
Ich kann auf Papier Gedrucktes nicht lesen und schwanke immer zwischen Bangen und Hoffen, wenn ein Datenbestand digitalisiert wird. Werde ich die Daten nutzen können?
03.03.2010
Wie definiert man Erfolg?
Die Ansprechdaten der 102 deutschen Bahnhofsmissionen waren für blinde Menschen auf der Webseite bis vor kurzem nahezu unauffindbar. Inzwischen wurden erfreulicherweise die größten Stolpersteine beseitigt.
26.02.2010
Glücksbotin
Ich bin das ganze Jahr über sonnenhungrig, aber gegen Ende des Winters steigert sich der Wunsch nach den wärmenden Strahlen zu einer nahezu schmerzhaften Sehnsucht.
22.02.2010
Zum Schmunzeln - ist ja Fasching
Ohne optische Eindrücke ist die Wahrnehmung ziemlich eingeengt. Daraus ergeben sich aber nicht nur Probleme, sondern oft auch erheiternde Situationen. Mein Beitrag zum Fasching.
16.02.2010
Zum besseren Verständnis
Wie andere Menschen leben und empfinden, erfährt man nur, indem man miteinander nicht nur redet, sondern kommuniziert.
11.02.2010
Die Narren sind los - ich auch!
Ich schreibe nicht nur im Web, ich nutze es vor allem als eine meiner wichtigsten Informationsquellen, auch wenn es oft mühsam ist und ich auch immer wieder einmal scheitere.
03.02.2010
Wie geht denn das?
Auf der Rolltreppe beobachtet mich ein Bub und will von seiner Mutter wissen, wie blinde Menschen "das machen".
01.02.2010
"V" wie "Verwechslung"
Ob nun blind oder stark sehbehindert: Einkaufen im Supermarkt ist die reinste Schnitzeljagd, die Trefferquote nicht immer 100 % und der Ausgang der Jagd mehr als ungewiss.
24.01.2010
Ohrenzeugin
Warum bloß hat ein Mensch, der so aufs Hören angewiesen ist wie ich, nicht auch die Möglichkeit die Ohren zu verschließen?
15.01.2010
Herbergsuche im 3. Jahrtausend
Mit einer Behinderung zu leben kann man lernen. Aufgrund einer solchen in seinen Bedürfnissen eingeschränkt und somit darüber hinaus behindert zu werden, erfordert aber unnötig viel Kraft und birgt ein enormes Frust-Potenzial.
10.01.2010
Man muss nur besser hinhören
Die menschliche Stimme ist nicht nur eines der wundervollsten Musikinstrumente, sondern verrät auch etwas über den Gemütszustand eines Menschen, wenn man gelernt hat genau hinzuhören
03.01.2010

Allgemeine Informationen

Mein Zugang zum Web
Man muss nicht sehen können, um von moderner Computertechnik und vor allem dem Internet zu profitieren.
Kontakt
Kontaktmöglichkeit, Impressum sowie Informationen zum Projekt.
Über mich
Steckbrief, Lebenslauf oder Biografie? Entscheiden Sie selbst.
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